16. Dezember 2025
FW Tittmoning gehen mit Barbara Danninger als Bürgermeisterkandidatin ins Rennen Auf gut besuchter Aufstellungsversammlung stellen sich die Kandidaten aus allen Ortsteilen vor Die öffentliche Aufstellungsversammlung der Freien Wähler Tittmoning – Unabhängige Liste e.V. stieß auf großes Interesse und zog zahlreiche Gäste an, darunter Landrat Andreas Danzer und Bürgermeister Andreas Bratzdrum. In der von erstem Vorsitzenden Stefan Reiter geleiteten Veranstaltung stellten sich die 20 Kandidaten aus allen Ortsteilen, allen Altersgruppen und zahlreichen Berufsgruppen persönlich uns mit ihren politischen Zielen vor. In der anschließenden Abstimmung wurde die vorgeschlagene Liste ohne Gegenstimmen von den Vereinsmitgliedern angenommen. Wer sich für die Freien Wähler um das Bürgermeisteramt bewirbt wurde bis zu diesem Abend geheim gehalten. Dieses Geheimnis lüftete Stadträtin Maria Kellner, die auf Barbara Danninger eine Laudatio hielt. Sie würdigte das Engagement von Barbara Danninger als Verantwortliche für den alljährlichen Barbaramarkt oder das Entenrennen ebenso wie ihr berufliches Engagement als Krankenschwester und Personalratsvorsitzende am Krankenhaus Fridolfing - nicht zu vergessen das politische Engagement als langjährige Stadträtin und seit 6 Jahren 2. Bürgermeisterin. Besonders hob Maria Kellner die musikalischen Aktivitäten und das Talent von Danninger als Dirigentin hervor. Sie habe erlebt, die Barbara Danninger das Zusammenspiel von acht Chören mit insgesamt 77 Sängern und Sängerinnen, zwei Musikkapellen und weiteren Instrumentalisten dirigieren durfte. „Dieses wunderbare Zusammenspiel hat mich tief beeindruckt. Sie ist mehr als eine Kandidatin, sie ist eine Dirigentin, die die Melodie unsere Stadt in die Hand nimmt und dafür sorgt, dass alle Akteure harmonisch zusammenarbeiten“ so Kellner. Barbara Danninger habe nicht nur eine klare Vision, sondern auch die Fähigkeit, diese umzusetzen. „Lassen Sie uns dieser Dirigentin das Orchester unserer Stadt anvertrauen, denn wenn sie die Führung übernimmt, wird unsere Stadt vielstimmige harmonische Ergebnisse hervorbringen“ schloss Maria Kellner ihre Laudatio. Barbara Danninger ging in ihrer Vorstellung darauf ein, dass Sie in ihrer Laufbahn aus den von Kellner aufgeführten und weiteren Positionen, z.B. bei Kolping bis zur Bundes- und Europaebene, vieles mitgenommen habe, was für ein Bürgermeisteramt von großem Vorteil sei. Sie habe gelernt Sitzungen zu leiten, Verantwortung zu tragen und Finanzen im Blick zu haben. Besonders ihrem Amt als Personalratsvorsitzende habe sie auch Einblick in Verwaltungsvorgänge und die Umsetzung von Gesetzen erhalten. Eine besondere Herausforderung war in ihrem Werdegang die Renovierung des über 100 Jahre in Familienbesitz stehenden, denkmalgeschützten Zehentstadels. Dazu war es erforderlich, mit Denkmalamt, Städtebauförderung und Banken erfolgreich zu verhandeln. Hier und im Amt als 2. Bürgermeisterin habe sie zudem Einblick in die Verwaltung bekommen und sehe sich so für die vielfältigen Aufgaben als Bürgermeisterin bestens vorbereitet. Zu ihren politischen Zielen erläuterte Barbara Danninger zunächst, dass ihr bei allem politischen Handeln Transparenz gegenüber Mitarbeitern, Stadtratskollegen, weiteren Bürgermeistern und vor allem den Bürgern äußerst wichtig sei. Im Mittelpunkt sollten Kommune und Bürger stehen, nicht die Bürgermeisterin. Als einige Schwerpunkte ihrer künftigen politischen Arbeit griff Danninger heraus: bezahlbaren Wohnraum für alle Altersgruppen in allen Ortsteilen, Weiterentwicklung des Stadtplatzes mit dem Ziel bessere Aufenthaltsqualität, Ertüchtigung der Infrastruktur in allen Gemeindeteilen inklusive des Radwegenetzes, Nachversorgung in allen Ortsteilen und weitere. Weitere Schwerpunkte seien auch Schule und Kindergärten. Nicht vergessen wollte Danninger auch die Betriebe im Gemeindebereich und die Finanzpolitik. „Nur mit einer starken Wirtschaft und einer vorausschauenden Finanzpolitik können wir auch in Zukunft bestehen und die Kommune gestalten“ so Barbara Danninger. Einstimmig wurde sie anschließend von den Mitgliedern zur Bürgermeisterkandidatin gekürt. Auch Landrat Danzer schilderte in einem Grußwort seine Erfahrungen mit Barbara Danninger als Kreisrätin. Sie sei im Kreistag die erste gewählte Kreisrätin der Unabhängigen Wähler und habe in den letzten sechs Jahren für frischen Wind in der Kreistagsfraktion gesorgt. Sie sei hervorragend geeignet und würdig, das Bürgermeisteramt in Tittmoning zu übernehmen. Mit Barbara Danninger als Bürgermeisterkandidatin und Listenführerin und den nachfolgend aufgeführten weiteren Stadtratskandidaten ziehen die Freien Wähler Tittmoning in den Wahlkampf. Stefan Reiter Der 45-jährige Familienvater aus Törring setzt sich für ein miteinander in der Kommunalpolitik ein. Um für die Gesellschaft das Beste zu erreichen ist es aus seiner Sicht unbedingt notwendig, dass alle zusammenhelfen und am selben Strang ziehen. Maria Kellner Die 60 jährige Bäuerin ist verheiratet und Mutter von 5 erwachsenen Kindern. Sie kommt aus dem Ortsteil Asten und ist dort Vorsitzende der Genossenschaft der DorfWirtschaft-Asten e.G. Seit 24 Jahren gehört sie dem Stadtrat an, war von 2002 bis 2008 2.Bürgermeisterin, aktuell ist sie Fraktionssprecherin und Referentin für Kinderbetreuung und Familien. Sie möchte gerne weiterhin die Zukunft der Stadt Tittmoning mit allen Ortsteilen in einem fairen und ausgewogenem Miteinander gestalten. Lukas Löw Der 28-jährige Servicetechniker aus Holzhausen ist stark in Vereinen, insbesondere der Musikkapelle Inzing-Törring. Er unterstützt die Freien Wähler mit ihrer Bürgermeisterkandidatin auch, weil er sich neue Gesichter im Stadtrat wünscht. Er möchte im Stadtrat insbesondere die Interessen der Aussenbereiche vertreten. Damaris Thiemann Die 55jährige ist im Sportverein stark engagiert, für sie steht Teamgeist und das Miteinander im Mittelpunkt. Ihr Ziel: Sie möchte gemeinsam mit Jung und Alt die Zukunft in Tittmoning gestalten. Florian Seehuber ist 28 Jahre alt, aus Törring und arbeitet als Entwicklungsingenieur. Beruflich, am elterlichen Bauernhof und auch in der Freizeit hat er viele Berührungspunkte mit Technik und Digitalisierung. Mit diesen Erfahrungen möchte er helfen, die Modernisierung der Gemeinde so voranzutreiben, dass sie den Bürgern einen echten Mehrwert bietet. Bernhard Wurm Der 47-järige Land- und Forstwirt aus Bergham ist auch noch Ausbilder, Industriemechaniker in einem Industriebetrieb. Auch im Sinne seiner 3 Kinder sind ihm vor allem Kinderbetreuung und Ausbildungs-Möglichkeiten ein Anliegen. Reinhard Koller aus Asten ist Geschäftsführer einer Werbeagentur. Der 61-Jährige verbindet seine langjährige Berufserfahrung mit einem klaren Blick für Zukunftsthemen. Als Natur- und Landschaftsfotograf erlebt er die Bedeutung einer intakten Umwelt unmittelbar – daher setzt er sich besonders für den Erhalt der heimischen Flora und Fauna und für mehr Biodiversität ein. Auch in der Mobilität denkt er voraus: Als leidenschaftlicher Radfahrer im Rupertiwinkel und Chiemgau möchte er sich für den zügigen und sicheren Ausbau des regionalen Radwegenetzes einsetzen. Sein Ziel: eine lebenswerte Region, die Umwelt, Mobilität und Berufsleben sinnvoll verbindet. Auch der Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft liegt ihm am Herzen. Daher setzt er sich als Vorsitzender der Genossenschaft DorfWirtschaft Asten eG für den Erhalt eines intakten Dorflebens ein. Thomas Schindler Ist 54 Jahre, verheiratet und Vater von drei Kindern. Er ist gebürtiger Tittmoninger mit Leib und Seele. Er betreibt mit seiner Frau und einem starkem Team Geschäfte in Tittmoning und Fridolfing. Die Entwicklung von Tittmoning und Umgebung ist für ihn wichtig und der Antrieb für sein Wirken. Wie in seiner Firma, in der das Miteinander die Voraussetzung für Erfolg und Bestehen ist, wünscht er sich dies auch für Tittmoning. Ein guter Dialog, Zusammenhalt sowie Transparenz für Bürger, Familien, Vereine und Geschäftsleute ist sein Bestreben. Kilian Perschl Der 60-jährige Landwirt aus Berg ist in den Törringer Vereinen engagiert und setzt sich vor allem für eine Miteinander in den Vereinen ein. Als Stadtrat zeigt er sich seit 2020 mitverantwortlich die Stadt und die einzelnen Ortsteile mit regional erzeugter Energie zu Versorgen. Hans Eder Der 38-jährige Familienvater aus Hechenberg ist technischer Betriebswirt. Neben seinem Beruf ist er in mehreren Vereinen in der Vorstandschaft. Durch seine eigenen Erfahrungen im Außenbereich, will er sich aktv für mehr Unterstützung dieser einsetzen. Sein Motto: „Mitanand griang ma des scho hi.“ Christoph Kellner Der 27-jährige Maschinenbauingenieur aus Asten arbeitet beruflich in der Projektierung kommunaler Projekte im Bereich erneuerbarer Energien bei der Chiemgau GmbH. Zusätzlich führt er ein aktives Nebengewerbe im Elektrohandwerk mit Schwerpunkt Photovoltaik und Batteriespeicher. Engagiert, lösungsorientiert und vielseitig interessiert, setzt er sich dafür ein, praxisnahe Lösungen vor allem im Energiebereich für die Stadt Tittmoning einzubringen. Hubert Rauschecker Der 64-jährige pensionierte Kriminalbeamte ist in Kay verwurzelt. Er bringt Erfahrung, Bodenständigkeit und breite Interessen mit, ob in seinem kleinen eigenen Wald, im örtlichen Sportverein oder in der lokalen Politik. Besonders wichtig ihm ein verantwortungsvoller Umgang mit den Finanzmitteln der Kommune. Peter Forster Der 63-jährige pensionierte Justizbeamte war Landwirtschaftsmeister und Betriebsleiter der Landwirtschaft in der JVA Lebenau. Einsetzen will er sich besonders für die Vereine. Godehard Mayer Der 66-jährige aus Kirchheim ist seit vielen Jahren in der Kommunalpolitik aktiv uns war von 2014 bis 2020 Stadtratsmitglied der Freien Wähler Tittmoning. Sein politischer Schwerpunkt liegt auf einer soliden Haushaltsführung. Auch möchte er seine beruflichen Erfahrungen in der Umsetzung des Umweltrechts in seine politische Arbeit einbringen. Petra Sinzinger Die 60-jährige ist sowohl in der Heimatbühne als auch im TSV sehr aktiv. Für sie wäre es wichtig, dass wieder mehr Zusammenhalt und Toleranz stattfindet und dass man sich in Tittmoning wieder auf seine Stärken konzentriert. Motto: „Höre auf dein Herz aber nimm dein Hirn mit.“ Sven Kammler Der 26 Jahre alte gebürtige Tittmoninger strebt gerade den Abschluss als Betriebswirt für das Handwerk an. Er ist Mitglied verschiedener Vereine. Zur Unterstützung von tollen Projekten ist er immer gern hilfsbereit. Tittmoning und die Entwicklung der Stadt liegt ihm sehr am Herzen. Christoph Koller Der 26-jährige engagiert sich als Jugendwart bei der Freiwilligen Feuerwehr Asten Die Arbeit mit Nachwuchskräften hat ihm gezeigt, wie wichtig Zusammenhalt, Verlässlichkeit und gut organisierte Strukturen für eine starke Gemeinde sind. Dieses Verantwortungsbewusstsein möchte er nun auch politisch einbringen. Er setzt sich dafür ein, moderne Forstwirtschaft im Einklang mit Natur- und Klimaschutz umzusetzen, Wälder widerstandsfähiger zu machen und Artenvielfalt zu fördern um sie als wertvollen Lebens- und Wirtschaftsraum für kommende Generationen zu erhalten. Mit seinem Engagement verbindet er praktische Erfahrung, Zukunftsorientierung und den Wunsch, regionale Ressourcen langfristig zu schützen und zu stärken. Andreas Kirchner Ist 58 Jahre alt, Vater von 3 erwachsenen Kindern und seit vielen Jahren im öffentlichen Dienst tätig. Er weiß, wie der Hase auf kommunaler Ebene läuft und ist bestens mit den Entscheidern bei den staatlichen Stellen vernetzt. Diesen Erfahrungsschatz möchte er gern zum Wohl der ganzen Gemeinde einbringen. Ein großes Anliegen ist ihm die Verbesserung der Aufenthaltsqualität am Stadtplatz und die Bewahrung des einzigartigen Ensembles. Dazu ist es für ihn unbedingt erforderlich, den Durchgangsverkehr umzuleiten und den ruhenden Verkehr neu zu ordnen. Mia Schindler Die 18-jährige absolviert gerade eine Ausbildung zur Marketing-Kauffrau. Sie unterstützt die Freien Wähler mit ihrer Bürgermeisterkandidatin, weil sie von der Idee der freien Wähler überzeugt ist. Ihr besonderes Anliegen sind alle Themen, die die jüngere Generation betreffen.